Pilgerfahrt zum Steirischen Jakobsweg

Wanderausflug zu beliebtem Pilgerweg

Mitglieder unserer Ortsgruppe bewältigen eine Etappe am bekanntesten Pilgerweg Europas

Der Jakobsweg

Eine Legende berichtet, dass der Apostel Jakobus ermordet worden sein soll. Seinen Leichnam brachten seine Jünger über das Mittelmeer nach Spanien. Sie hätten schließlich an der galizischen Küste den Leichnam des Apostels nach vielen wunderbaren Ereignissen an der von Gott bezeichneten Stelle begraben. Dieses Grab soll dann im neunten Jahrhundert von einem frommen Einsiedler entdeckt worden sein.
Pilger aus ganz Europa strömen seit dem 11. Jahrhundert zu einem der größten Wallfahrtszentren des Abendlandes nach Santiago de Compostela, an das Grab des heiligen Jakobus, der zu den drei bevorzugten Jüngern Jesu zählt.

Der Jakobsweg Weststeiermark

Am 25. Juli 2010 eröffnet, beginnt der Hauptweg (ca. 152 km) bei der Jakobskirche in Thal bei Graz und führt von hier über St. Pankrazen zur Jakobskirche in Geistthal. Von hier führt der Weststeirische Jakobsweg über Bärnbach, Piber, Köflach, Edelschrott, Modriach, Osterwitz, Weinebene, Koralpenspeik und Soboth bis nach Lavamünd in Kärnten, wo der Weg auf den südösterreichischen Jakobsweg trifft.

Es muss nicht Santiago de Compostela sein …

Einstieg und Beginn der Etappe für unsere sportlichen Mitglieder ist die Hierzmannsperre, wohin uns der ‚Huber-Bus‘ bringt – umsichtig und sicher gelenkt von unserem Chauffeur Peter. Nach der „Ströbernen Brücke“ gehen wir hinauf in Richtung Wald und folgen der rot-weiß-roten Markierung bis zum Anwesen Hacker (Bildstock). Am asphaltierten Weg durch den Bauernhof treffen wir die aus Ligist stammende Anita, die diesen wunderbaren Betrieb mitbewirtschaftet. Weiter auf Wiesen und Waldwegen am Weg 569 in Richtung Modriach, beim ehemaligen Gasthaus Jägerwirt biegen wir beim Kreuz rechts ab und folgen der Markierung bis zum Gasthaus Klug vulgo Ehrensepp. Von da bringt uns der Bus zu unserem nächsten Ziel, dem Hois-Wirt.

Nach einer Rast nehmen wir den 2. Teil unserer heutigen Etappe in Angriff. Wir verlassen den Hois-Wirt in Modriach und marschieren rechts auf dem Weg 569 hinauf in Richtung Schrogentor. Wir biegen in den Weg 568 in Richtung St. Oswald / Kloster ein, der durch die Regenfälle der letzten Tag doch einige Hindernisse und Mutproben für uns bereithält. Der Weg führt uns direkt zum Waldfriedhof und weiter bis zur Kirche in St. Oswald / Kloster. Vorbei an wunderbar gelegenen Einfamilienhäusern treffen wir beim Gasthaus ein.

Bald danach setzt der Regen ein und wir sind dankbar, trocken, unfallfrei und mit neuen Eindrücken von der landschaftlichen Schönheit unserer Heimat die Heimreise antreten zu können.

Gratulation allen Teilnehmern für die sportliche Leistung. Nicht ohne Grund ist unsere Ortsorganisation als eine der aktivsten und sportlichsten bekannt.